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Fakten

Die NHL als Wirtschaftszweig

Foto: Sergei Gonchar - Februar 2000 - Eishockey ist in Nordamerika ein riesiges Geschäft. Die NHL ist ähnlich strukturiert wie die NFL und die NBA. Alle Vereine sind eingetragene Handelsmarken (-Trademarks) und straff organisiert. Die Besitzer sind meist Milliarden Dollar schwere Konzernbosse, denen unter anderem Profi-Teams aus NFL und NBA oder TV- Sender wie ESPN oder CNN gehören. So zählen beispielsweise zu dem Sportimperium des amerikanischen Industriebaron Anschütz neben den LA Kings Eishockey- Profivereine in London, Prag und München. Zur Anschütz-Gruppe gehören aber auch Football- und Basketball-Teams. Auch Ted Leonsis, Präsident und Eigentümer von AOL Online hat sich mit den Washington Capitals sein eigenes NHL-Team geleistet.
Die Franchise, d.h. die Konzession die ein Team dazu berechtigt in der besten Liga der Welt zu spielen, erwirbt man von der NHL direkt, oder aber man übernimmt die Franchise von einem Team, daß aus finanziellen Gründen oder wg. ausbleibendem Erfolges seine Konzession verkaufen muß. So ist schon manches Team von einer Stadt in die andere gezogen.
NHL- Spiele sind nicht nur Sportveranstaltungen, sondern vielmehr ein Erlebnis für die ganze Familie. Während bei uns in Deutschland die Zuschauer in den Hallen zu 90% aus knallharten Eishockey-Fans bestehen, machen diese in Nordamerika einen wesentlich geringeren Anteil aus. Hier sind ein großer Teil der Zuschauer Familienväter mit ihren Frauen und Kindern und Popcorn und Cola. Oder Firmenbosse mit Geschäftsfreunden, die oben in den Luxuslogen sitzen, die im Jahr leicht 100.000 Dollar Miete kosten. Hier werden kulinarische Genüsse geboten, natürlich  in Verbindung mit allen erdenklichen Bequemlichkeiten, wobei das Hockey oft in den Hintergrund tritt. Oft wird ein Spiel nur an einer Videoleinwand verfolgt.

 

 

 

 

NHL-Wappen

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