Jeff,
wie fühlt man sich als neuer Torhüter der Flyers?
Ich bin schon ganz aufgeregt und freue mich auf die neue Saison. Es wird eine große Herausforderung für mich sein.
Wie ist es jetzt wieder mit einigen alten Kameraden zusammenzuspielen?
Das kann ich jetzt noch gar nicht sagen. Aber ich freue mich mit schon darauf, mit Spielern die mir sehr vertraut sind auf dem Eis zu stehen. Das macht es für micht leichter.
Was hast du während der Sommerpause gemacht?
Nicht viel. Ich habe mich ein wenig auf die kommende Saison vorbereitet. Ich habe zwei Kinder, die ich letzte Saison kaum gesehen habe. Ich habe viel Zeit mit meiner Familie verbracht.
Was für ein Typ bist du in der Umkleidekabine. Bist du ein Typ der die Führung übernimmt, viel redet mit den Mitspielern? Oder bist du eher der der ruhige Typ?
Nein, ich bin mehr der ruhige Typ.
Wenn du kein Spieler wärst, was wärst du dann?
Ich denke ich wäre dann eher im marketing.
Wirst du dich umstellen müssen, da du jetzt in einem defensiv ausgerichteten Team, das nicht viele Schüsse zulässt, spielst?
Ich muss mich nur konzentieren und stets konzentriert bleiben, da ich nicht sehr viel zu tun haben werde. Psychisch wird es schwerer sein. Wenn man nicht so unter Beschuss steht, ist es nicht so leicht die Konzentration zu behalten.
Denkst du es wird anders sein für die Flyers zu spielen, als für die Teams für die du vorher spieltest?
Ich glaube die Flyers sind ein sehr erfahrenes Team, weit erfahrener als meine letzten Teams. Es wird eine große Herausforderung sein, mit so hohen Erwartungen zu spielen, wo es immer realistisch ist einen Sieg zu erwarten.
Worauf freust du dich am meisten in Philadelphia?
Ich bin ein großer Basketball Fan und freue mich darauf in einer Stadt zu spielen, wo man die Halle mit dem Basketball Team teilt.
Bist du ein Fan der 76ers?
Ich bin ein Basketball Fan. Ich war ein großer Michael Jordan Fan als ich in Chicago spielte. Ich mg Allen Iverson und ich weiß, dass sie ein gutes Team haben. Ich freue mich darauf zu sehen, wie gut sie sind.
Welcher
Torhüter war dein Vorbild?
Als ich jung war, schwärmte ich für Tony Esposito. Zu Beginn meiner Karriere, als nur Backup war, habe ich mir genau angesehen, was Tom Barasso und Patrick Roy machten. In Chicago lernte ich viel von Ed Belfour. Wenn man nicht so viel spielt, muss man sich die guten Leute genau ansehen um von ihnen zu lernen.
Was war dein größter Erfolg in deiner bisherigen Karriere?
Als ich den Calder Cup mit Springfield gewonnen habe.
Was war dein größter Moment in der NHL?
Ich hoffe das kommt noch.
Was machst du um dich auf ein Spiel vorzubereiten?
Ich bin ein ziemlich ruhiger Typ, aber ich habe so meine Routinen. Ich mag die Nachmittege nicht. Ich kann nicht so gut schlafen. Deshalb versuche ich mich bei gewissen Routinen zu entspannen.
Wer hat dich am meisten beeinflusst?
Vladislav Tretjak, als er mein Torwarttrainer in Chicago war, Craig Hartsburg, als er mein Trainer in Chicago war und Jimmy Roberts, als er mein Trainer in Springfield war.
Warum wurdest du Torhüter?
Als ich noch ganz klein war, fragte man meinen älteren Bruder zuerst, welche Position er gerne spielen möchte. Er wollte Stürmer werden. Also brauchten sie jemanden dem sie die Pucks um die Ohren hauen konnten. Irgend wann machte es mir dann sogar Spaß. In jungen jahren war ich schon sehr gut.
Wie sieht dein Trainigsplan in der Saison aus? Ist es schwer immer motiviert zu bleiben?
Ich habe kein Problem damit motiviert zu bleiben. Ich trainiere gerne. Mein Training dauert täglich 4 Stunden. Ich habe einen persönlichen Trainer. Wir haben eine Vereinbarung getroffen und es gibt keine Entschuldigungen für Versäumnisse. Grundsätzlich ändert sich das Training im Sommer. Es ist aber immer ein 4 Tage Rythmus. Dienstag und Samstag Laufen, Beintraining am Montag und Donnerstag, Oberkörpertraining am Dienstag und Freitag sowie Beinarbeit und Stellungsspiel am Donnerstag.
Wie soll man sich an dich als Hockeyspieler erinnern?
Ich möchte als Spieler in Erinnerung bleiben, der immer ehrlich war, hart trainiert hat und der beste Spieler war der er sein konnte.
Das Interview wurde aus dem Englischen übersetzt und im Original auf der Website der Philadelphia Flyers veröffentlicht
