
P.O. Box 1540 Station M, Calgary, Alberta T2P 3B9, Kanada
TEL. 001-4037772177 / Fax. 001-7772195 / Ticket-Info: 001-4037774630
Internet: http://www.calgaryflames.com/
Stadion: Pengrowth Saddledome / Fassungsvermögen: 17139
Pengrowth Saddledome
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Seit 1980 gehören die Calgary Flames zur NHL. Sie gewannen den Stanley Cup 1989, waren 2mal Conferencemeister (1986, 1989) und 2mal punktbestes Team der Liga (1988 und 1989) und gewannen zwei Divisionstitel (1988 und 1989).
Am
9.November 1972 wurde die Franchise nach Atlanta vergeben. Dort
formte der Besitzer das Team der Atlanta Flames. Am 14. Oktober 1972 machten
die Flames ihr erstes Spiel. Sie holten auf eigenem Eis einen Punkt gegen die
Buffalo Sabres. In ihrer ersten Saison 1973 gewannen sie 25 von
78 Spielen und holten amk Ende 65 Punkte. Das war für ein neues Team keine
schlechte Leistung. In den folgenden Jahren steigerten sie sich auf 30 Siege
mit 74 Punkten und 34 Siege mit 83 Punkten. Bereits in der zweiten Saison 1974
erreichten sie sogar die Play Offs. Star der Mannschaft war damals Eric Vail.
Er sollte in den nächsten Jahren für die meisten Tore der Flames sorgen.
Ein weiterer Star der Mannschaft war Tom Lysiak. Er war der Topscorer
der Flames. Zum Team der Atlanta Flames gehörten aber auch Spieler wie
Pat Quinn und Bryan Hextall. In der Saison 1979 stellten
die Flames einen Rekord auf. Sie gewannen 41 von 80 Spielen und hatten am Ende
90 Punkte. Von 1976 bis 1980 erreichten die Flames fünfmal in Folge zwar
die Play Offs, schieden aber jedesmal in der ersten Runde aus. Im Sommer 1980
wurde das Team aufgrund ausbleibender Erfolge verkauft. So landete die Franchise
in Calgary. Durch eine Umfrage sollte der neuen Name des Teams gefunden
werden. Am Ende beschloss man jedoch aufgrund der Öl - und Gasindustrie
in der Umgebung von Calgary, dass der Name "Flames" eigentlich sehr
passend sei und nannte das Team Calgary Flames. Beim Draft 1980
zogen die Flames ein Schweden namens Hakan Loob. Er sollte für viele
Schweden in Zukunft Vorbild und Vorreiter sein. Die erste Saison in Calgary
war gleich recht erfolgreich. Mit 92 Punkten erreichten sie die Play Offs und
kamen bis ins Halbfinale. Star der Manschaft war ein weiterer Schwede. Kent
Nilsson war mit 132 Punkten der Topscorer der Flames und für
viele junge Schweden ein Pionier. Er bereitete den Weg für Spieler wie
Loob, Sundin und Forsberg in die NHL. Beim Draft 1981 zogen die Flames
Al MacInnis und Mike Vernon. Die nächsten Jahre waren weniger
erfolgreich. Zwar ereichten die Flames die Play Offs, doch immer nur sehr knapp.
Danch folgte jeweils ein frühes Aus. 1984 bewiesen die Verantwortlichen
erneut ein gutes Händchen beim Draft. Die Flames zogen Gary Suter,
Gary Roberts und Brett Hull. Die anschließende Saison wurde
wieder ein Erfolg. Mit 94 Punkten beendeten sie die Saison 1985. Dabei
stellten sich sogar den Franchiserekord mit 41 Siegen ein. Kent Nilsson war
immer noch der Topscorer, aber Hakan Loob war ihm bereits dicht auf den Fersen.
Al MacInnis war ebenfalls auf dem Weg zur Spitze. Beim Draft 1985 zogen
die Flames dann Joe Nieuwendyk. Das Team wurde von Jahr zu Jahr kompakter
und stärker. Immer wieder zeigten die Verantwortlichen beim Draft, das
sie ein Auge und das entsprechende Gespür für große Talente
hatten. Die Flames spielten
gut
und erfolgreich. Neuer Topscorer in der Saison 1986 war ein US Amerikaner
namens Joe Mullen. Er sollte einmal einer der besten US Spieler aller
Zeiten werden. Die Flames schafften diesmal den Einzug ins Finale, unterlagen
dort aber den Montreal Canadiens. Beim Draft 1987 zogen die Calgary
Flames einen kleinen Kanadier, der von allen übersehen wurde, da er mit
1,67 m und nur 77 Kg für zu klein und zu leicht befunden wurde. Aber Theoren
Fleury sollte einmal einer der Besten werden. Das Team der Flames wurde
kontinuierlich aufgebaut. Es gab nur ein Ziel, den Stanley Cup. Gary Suter und
Al MacInnis stritten sich intern um die Verteidigerkrone, Mike Vernon
war inzwischen die Nummer 1 im Tor. 1987 stellten die Flames einen neuen
Franchiserekord auf. Mit 46 Siegen und 95 Punkten machten sie ihre bis dahin
beste Saison. Am Ende wurden sie sogar dritter der NHL. Inzwischen waren auch
Spieler wie Mike Bullard, Doug Risbrough und Joel Otto
ins Team geholt worden. 1988 beendeten die Flames die Saison mit 105
Punkten und 48 Siegen. Damit stellten sie nicht nur einen neuen Franchiserekord
auf, sondern waren das punktbeste Team der Liga. Topscorer der Mannschaft
war diesmal Hakan Loob mit 50Toren und 106 Punkten. Zweiter
war übrigens Mike Bullard mit 48 Toren und 103 Punkten.
Der beste Torjäger war allerdings Joe Nieuwendyk mit 51 Treffern.
1989 zogen die Flames beim Draft Robert Reichel. Anschließend
schickten sie Brett Hull nach St. Louis und holten dafür Doug
Gilmour. Am Ende waren die Flames erneut das punktbeste Team der Liga. Joe
Mullen kam auf 51 Tore und 110 Punkte. Wieder schafften sie
den Einzug ins Finale, aber diesmal gingen sie als Sieger vom Eis. Sie schlugen
die Montreal Candiens und gewannen endlich ihren Stanley Cup,
für den sie dieses Team gebaut hatten. Al MacInis wurde am Ende
als MVP der Play Offs mit der Conn Smythe Trophy ausgezeichnet. Mit der
Talentansamlung von Mullen, Loob, Gilmour, Nieuwendyk,
MacInnis, Suter, Otto, Roberts, Fleury und
Vernon waren sie diesmal nicht zu schlagen. Die nächsten Jahre blieben
sie erfolgreich. Zwar erreichten sie nicht mehr das Finale, waren aber immer
an an der Spitze. 1990 kamen drei Spieler der Flames auf mindestens 90
Punkte. Dabei machte Al MacInnis als Verteidiger 28 Tore und 90
Punkte. Ein Jahr später, 1991, war Theo Fleury der Topscorer
mit 51 Toren und 104 Punkte. Verteidiger Al MacInnis kam
auf 103 Punkte. In der Saison 1992 folgte dann der Einbruch. Mit
nur 72 Punkten landeten sie auf Rang 17. Gary Roberts erzielte zwar 53
Tore, doch insgesamt waren die Flames in der Abwhe zu schwach. Zwei Jahre
später spielten sie wieder oben mit. Robert Reichel wurde der Topscorer
der Flames und auch Theo Fleury war mittlerweile zum Star gereift. In den letzten
Jahren waren Spieler wie Michael Nylander, Corey Millen und Tommy
Albelin ins Team gekommen. Aber die großen Stars waren allesamt verschwunden.
Geldprobleme zwangen die Flames einen Star nach dem anderen für junge Talente
abzugeben. Der Erfolg blieb aus, das Team sackte immer weiter ab. Zuletzt stellten
die Flames mit Jarome Iginla zwar zum erstenmal in ihrer Geschichte den
Topscorer der NHL, mit 52 Toren und 96 Punkten, aber das
Team selbst bliebt erfolglos. Iginla erhielt neben der Art Ross Trophy
auch die Maurice Richard Trophy als Toptorjäger der NHL und den
Lester Pearson Award als Spieler des Jahres. 2004 gelang den Flames
nochmal der Einzug ins Finale. Hier unterlagen sie aber den Tampa bay Lightning.
Nummern die nicht mehr vergeben werden:
9 - Lanny McDonald (1981 - 1989)
Erzrivalen:
Vancouver Canucks, Edmonton Oilers
|
Auswärts
|
Heim
|
Northwest Division
(Western Conference)
Colorado Avalanche, Edmonton Oilers
Vancouver Canucks, Minnesota Wild