Autor Thema: Runde 1, EC = Boston Bruins - Toronto Maple Leafs  (Gelesen 842 mal)

Online le_affan

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Re: Runde 1, EC = Boston Bruins - Toronto Maple Leafs
« Antwort #25 am: 29. April 2018, 23:25:40 »
Ich glaube, da gab es keine Verletzung. Wie gesagt, die Anzahl der Schüsse aufs Tor war im üblichen Rahmen und er hat wohl auch nachweislich (sicher auch bedingt durch den Gegner) physischer als normalerweise gespielt, d.h. hatte ordentlich Hits. So etwas passiert nicht, wenn die Schulter nicht schon wieder ganz okay ist. War am Ende doch Pech (Schussquote von 3,7%) bzw. war er einfach von Bergeron & Co. abgemeldet. Ich weigere mich, da jetzt mehr hinein zu interpretieren, aber die Serie war sicher kein Höhepunkt seiner bisherigen Karriere.
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Online parise

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Re: Runde 1, EC = Boston Bruins - Toronto Maple Leafs
« Antwort #24 am: 29. April 2018, 22:19:00 »
hätte er vermutlich, ja ... 2pts sind für matthews in 7 spielen einfach zu wenig

Offline ina

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Re: Runde 1, EC = Boston Bruins - Toronto Maple Leafs
« Antwort #23 am: 29. April 2018, 22:11:51 »
ich würde wetten, dass er es nicht zu 100% war .. aber gut, am ende jetzt auch egal, gardiners fehler hätte er auch nicht verhindern können  :grins:
Aber vielleicht durch Tore gegenwirken?

Online parise

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Re: Runde 1, EC = Boston Bruins - Toronto Maple Leafs
« Antwort #22 am: 29. April 2018, 21:59:00 »
ich würde wetten, dass er es nicht zu 100% war .. aber gut, am ende jetzt auch egal, gardiners fehler hätte er auch nicht verhindern können  :grins:

Offline ina

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Re: Runde 1, EC = Boston Bruins - Toronto Maple Leafs
« Antwort #21 am: 29. April 2018, 21:56:28 »
Ich hab mich gefragt, ob Matthews wohl fit war? Er ist ja erst ziemlich zum Ende der Regular Season nach seiner Verletzung wieder eingestiegen, und eigentlich ist er so viel besser als in dieser Serie ...

Online le_affan

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Re: Runde 1, EC = Boston Bruins - Toronto Maple Leafs
« Antwort #20 am: 27. April 2018, 11:50:19 »
Das sammeln, was jeder noch etwas jüngere Goaltender (jaja, er ist schon 26) braucht, nämlich Spielzeit. Es war von vornherein klar, dass Andersen dieses Jahr die klare Nummer 1 sein und die meisten Starts bekommen würde und der Platz hinter ihm gleichbedeutend mit dem permanenten Wartezustand auf das jeweils zweite Spiel in zwei Tagen sein würde. (Wie ich das im Saisonverlauf fand, habe ich schon geschrieben.) Die Leistungen McElhinneys gaben dann auch keinen Anlass dazu, auf einen anderen Torhüter zurück zu greifen, das eine Spiel von Pickard (übrigens in Colorado) hatte er als Notfalllösung nach einer Verletzung.

Damit Pickard überhaupt AHL-fähig ist, haben die Leafs ihn damals auch nicht direkt über die Waiverliste von den Golden Knights geholt, sondern über einen Trade. Weil er vorher nicht geclaimt wurde, konnte er danach ohne Probleme ins Farmteam versetzt werden, wo er bis heute spielt.

Ob Pickard genauso gut ist wie Andersen, daran zweifle ich (zurzeit jedenfalls) allerdings. Sparks (mit dem sich Pickard die Arbeit in etwa 60:40 teilte) war in der AHL - hinter der gleichen und sehr guten Defensive - heuer jedenfalls der noch deutlich bessere Torhüter.

Egal, auf wen die Wahl zwischen McElhinney, Sparks oder Pickard dann Anfang nächster Saison fällt (alle drei haben noch ein Jahr Vertrag), der Backup muss ab Herbst auf jeden Fall öfter ran, um Andersen langfristig zu entlasten. Ich sehe Pickard da durchaus mit guten Chancen.
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Offline Saubermann

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Re: Runde 1, EC = Boston Bruins - Toronto Maple Leafs
« Antwort #19 am: 27. April 2018, 11:24:37 »
Ich verfolge die Leafs nicht so, hab auch nur am Rande mitbekommen, dass Picks dorthin musste - aber was zum Geier macht der in der AHL?
Vom Talent her und von den gezeigten Leistungen im letzten Jahr in Denver ist der meines Erachtens gleichwertig mit Andersen, vielleicht sogar besser. Was zum Geier macht der Junge also bei den Minors, während McElhinney in den Pros auf der Bank sitzt?  :pillepalle:
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Online le_affan

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Re: Runde 1, EC = Boston Bruins - Toronto Maple Leafs
« Antwort #18 am: 27. April 2018, 09:37:29 »
Einen Tag später noch ein Serienfazit.

Warum die Maple Leafs die Serie gegen die Boston Bruins verloren haben:
  • Die Torhüterleistung Frederik Andersens war über die sieben Spiele gesehen nicht gut genug bzw. noch schlechter als die von Tuukka Rask. Das ist ärgerlich, denn dass er über ein paar Wochen hinweg gut sein kann, hat er zuvor schon mehrmals gezeigt. Es ist auch deshalb ärgerlich, weil oft genug gemahnt wurde, dass Andersen statt einer über die Maßen anstrengenden regulären Saison (drittmeiste Eiszeit, meiste abzuwehrende bzw. gehaltene Schüsse) in den letzten Monaten einfach etwas mehr Ruhe gebraucht hätte, um sich die Kraft für den April zu sparen. Optionen wären da gewesen, Curtis McElhinney hatte für seine Verhältnisse sehr gute Zahlen, in der AHL stellen die Marlies mit Garret Sparks und Calvin Pickard das beste Torhütertandem.
  • Von vornherein war klar, dass, um die Bruins zu schlagen, alle Forwards der Leafs mindestens ihre Normalleistung, besser aber noch mehr zu liefern hätten. Das war leider nicht der Fall. Auston Matthews rangierte zwar mit fast vier Schüssen auf das Tor pro Spiel in üblichen Sphären, blieb aber im Abschluss glücklos. William Nylanders Leistung war über weite Strecken ebenfalls nicht hervorhebenswert. Die Bruins schafften es zudem gut, die Schüsse sowohl aus dem Slot als auch von den Verteidigerpositionen zu minimieren bzw. zu blocken, so dass die Strategie Torontos, eher weniger, dafür aber gefährlichere Torchanchen, zu kreieren, konterkariert wurde. Ab Spiel fünf setzte Coach Mike Babcock konsequent auf die Aufteilung seiner Kräfte auf vier nahezu gleich starke Reihen, was auch zum Serienausgleich (und zur Führung in Spiel 7) beitrug, am Ende war es dann doch wieder die erste Reihe der Bruins, die maßgeblich zur Entscheidung beitrug.
  • Personal und Spielsystem in der Verteidigung sind bei Toronto verbesserungswürdig. Damit ist nicht einmal die schlechte Organisation im Verteidigungsfall im eigenen Drittel gemeint - mit einer angemessenen Torhüterleistung wären ein paar (erwartbare) Fehler dort sicher verschmerzen zu gewesen. Aber das Aufbauspiel, das v.a. Roman Polak, Ron Hainsey und Nikita Zaitsev auf das Eis brachten, war zum Teil unterirdisch. Da wurde der Puck konsequent mit langen Pässen herausgespielt, gern auch rausgehauen, was in der Folge zu ständigen Icings und erneuten Defensivsituationen führte. Zwar verfingen sich auch Morgan Rielly und Jake Gardiner oft genug in der dicht besetzen neutralen Zone, doch wirkten ihre Aktionen nicht so dermaßen zahnlos wie die des Rests.
  • Das Penalty-Killing in den ersten Spielen war quasi nicht vorhanden. Es wurde mit der Zeit besser, aber nicht herausragend, v.a. weil die Leafs viele dumme Strafen kassierten. Auch hier muss sich der Trainerstab überlegen, ob er wirklich nur auf drei Verteidiger setzen will, von denen der wichtigste (Hainsey) einfach zu alt ist, um die kompletten zwei Minuten auf dem Eis zu stehen. Mir völlig unverständlich, wieso da die ausgelaugten Leute immer wieder auf das Eis geschickt werden.
  • Nicht zuletzt wird es jede Mannschaft schwerer haben, bei der sich der zweitbeste Centerspieler mit einer total hirnlosen Aktion eine Sperre von drei Spielen einfängt. Mit Nazem Kadri wäre in Spiel 4 (in dem Patrice Bergeron verletzt aussetzte) ein Sieg wahrscheinlicher gewesen.
Trotz aller dieser Punkte schafften es die Leafs doch, bis zur zweiten Pause des letzten Spiels ihre Chancen auf das Weiterkommen zu wahren. Mit etwas mehr Glück wäre dieses auch nicht vollkommen unverdient gewesen, denn auch die Bruins sind zwar sehr gut, aber nicht perfekt. Darüber hinaus gibt es folgende positive Entwicklungen zu vermelden:
  • Die Leistungen von Travis Dermott, Andreas Johnsson und Kasperi Kapanen in der Serie (und in den letzten Woche der regulären Saison) machen mich daran glauben, dass sie nach den diesjährigen Calder-Cup-Playoffs kein AHL-Eis mehr sehen werden. Zusammen mit Zach Hyman und Connor Brown bilden diese Spieler den soliden Unterbau, den jedes erfolgreiches NHL-Team braucht. Teilweise noch mit Luft nach oben (Dermott, Johnsson).
  • Mitch Marner war der beste Spieler des Teams seit Beginn des Jahres und war es auch in den Playoffs. Und das, obwohl die körperlichen Nachteile nach wie vor bestehen.
  • Patrick Marleau kann immer noch etwas beitragen, auch in den Playoffs. Hoffentlich bleibt das bis mindestens nächstes Jahr so.
  • Nach einer enttäuschenden Rest-Saison konnte Tomas Plekanec in den Playoffs doch noch zeigen, dass er einen Zweitrundendraftpick zur Deadline wert war. Er war einer der Gründe, warum die Leafs nicht in allen Spielen gegen die Bergeron-Reihe untergingen. Mit der sich abzeichnenden Schwäche auf der Center-Position wäre ich auch nicht abgeneigt, ihm an Stelle des Managements einen neuen (kurzen, aber lukrativen) Vertrag anzubieten, auch wenn wohl eigentlich recht klar scheint, dass er nach Montreal zurück will.

Viele werden es als Lernprozess bezeichnen, ich persönlich finde es sehr ärgerlich, dass das Team nun schon das zweite Jahr in Folge in einer Serie der ersten Playoff-Runde zwar mitspielen und sich Respekt erarbeiten konnte, aber am Ende dann doch wieder nicht clever genug war, um diese auch zu gewinnen. Es ist in dieser Liga nicht garantiert, dass du dich als Mannschaft - manchmal auch trotz guter Arbeit - kontinuierlich nach oben entwickelst. Die Verletzung eines Leistungsträgers, eine längere Pechsträhne, andere Teams, die besser werden - alles das sind Faktoren, die nächstes Jahr dafür sorgen könnten, dass die Leafs um die Playoffteilnahme kämpfen bzw. sogar bangen könnten. Ich möchte später ungern auf diese Serien gegen Washington und Boston zurück schauen und sie nicht als notwendige Stufen zu größeren Erfolgen, sondern (wie bisher) nur als vergebene Chancen sehen.

Es wird sich zeigen, was die Entwicklungen in der Sommerpause sein werden. Die sehr wahrscheinlichen Abgänge von James van Riemsdyk, Tyler Bozak, Leo Komarov, Roman Polak, Dominic Moore und Plekanec reißen Löcher in das Lineup, welche (zunächst jedenfalls) nicht aus internen Quellen schließbar erscheinen. Nylander braucht einen neuen Vertrag, für den - nach den zuletzt eher mauen Zahlen - der von David Pastrnak eine obere Grenze darzustellen scheint. Und dann braucht das Team einen Backup, der für mehr als nur die zweiten Spiele in Back-to-Back-Situationen das Vertrauen erhält.
« Letzte Änderung: 27. April 2018, 09:42:53 von le_affan »
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Offline ACDCseit1973

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Re: Runde 1, EC = Boston Bruins - Toronto Maple Leafs
« Antwort #17 am: 14. April 2018, 18:02:37 »
Kadri wurde für drei Spiele gesperrt.
Immerhin keine 1 Spiel 0815 Sperre!

Online Sebi

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Re: Runde 1, EC = Boston Bruins - Toronto Maple Leafs
« Antwort #16 am: 14. April 2018, 08:45:44 »
Kadri wurde für drei Spiele gesperrt.
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Offline Tommy Puckhaggel

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Re: Runde 1, EC = Boston Bruins - Toronto Maple Leafs
« Antwort #15 am: 13. April 2018, 22:42:24 »
Sehr ich auch so dreckiges Foul 🧐, auch wenn das sehr schnell ging.
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Offline #500

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Re: Runde 1, EC = Boston Bruins - Toronto Maple Leafs
« Antwort #14 am: 13. April 2018, 20:37:23 »
Ich hoffe, Kadri wird gesperrt. Der Hit war schon "böse":https://www.youtube.com/watch?time_continue=1&v=mBla7x1KhWo

Wingels scheint verletzt zu sein und konnte heute morgen nicht trainieren.
Zitat
Tommy Wingels is not on the ice for practice this morning. #NHLBruins
Wer arbeitet, macht Fehler. Wer keine Fehler macht, wird befördert.

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Re: Runde 1, EC = Boston Bruins - Toronto Maple Leafs
« Antwort #13 am: 13. April 2018, 16:49:02 »
Mit Komarov und Marchand haben sich ja direkt 2 für die Serie gefunden :grins:
:huldigung:#2 Duncan Keith :huldigung:

Offline Jake The Rat

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Re: Runde 1, EC = Boston Bruins - Toronto Maple Leafs
« Antwort #12 am: 12. April 2018, 16:36:53 »
Ich bin etwas unschlüssig, aber im 2fel für das kanadische Team. Leafs in 7.
Gedanken sind nicht stets parat,
man schreibt auch, wenn man k1e hat.
(Wilhelm Busch)
CETERVM CENSEO CHICAGINEM ESSE DELENDAM

Offline Madboy

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Re: Runde 1, EC = Boston Bruins - Toronto Maple Leafs
« Antwort #11 am: 11. April 2018, 17:27:53 »
Toronto in 7
Dolan sucks...