Autor Thema: CHL  (Gelesen 1260 mal)

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Re: CHL
« Antwort #29 am: 12. Februar 2020, 19:04:45 »
Es macht gerade soviel Spaß gegen dich zu stänkern  :grins: :grins: :grins: :grins:

Da benutze ich auch das Mittel der haltlosen Behauptungen, also in ganz trumpscher und putinscher Manier  :augenzwinkern: :grins: :lachen: :lachen: :lachen:

Ja-ja :grins:, mir machen solche Dinge auch unheimlich Spaß :heart: :popcorn: (habt's ihr bestimmt auch schon alle mitgekriegt über die Jahre :grins:), aber wir müssen uns doch nicht auf so ein politisches Niveau herabbegeben (gilt übrigens ganz allgemein, denn ich habe grob etwas gegen die allgemeine Polarisierung der Welt/Gesellschaft, etc. heutzutage :2motzer: :2boxing: :grins:: in der Politik gehören Lügen leider (auch) zum Job, das gilt tatsächlich für alle polarisierenden Seiten -> divide et impera, was soll man machen? :rolleyes:), wenn wir uns über so eine harmlose Sache wie Sport unterhalten... ODER? :devil: :grins: :augenzwinkern:
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Re: CHL
« Antwort #28 am: 12. Februar 2020, 16:49:05 »
Es macht gerade soviel Spaß gegen dich zu stänkern  :grins: :grins: :grins: :grins:

Da benutze ich auch das Mittel der haltlosen Behauptungen, also in ganz trumpscher und putinscher Manier  :augenzwinkern: :grins: :lachen: :lachen: :lachen:
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Re: CHL
« Antwort #27 am: 12. Februar 2020, 15:51:44 »
Moment, das Beispiel mit den Slowaken ist DEIN Beispiel  :augenzwinkern: DU hast ja draus geschlossen, dass die Slowaken ein starkes Nationalteam haben und so auch ne starke Liga haben müssen  :grins:

Na-na-na, Mooooooment! :finger: Also erstens, DAS hier...

Zitat
...eine gute Nationalmannschaft ist keine gute Liga (siehe Slowakei) und eine Top-Liga garantiert keine Top-Platzierung bei einer WM (gelle, liebe USA  :grins:).

...hast DU geschrieben!! Da bin ich erstmal im Eifer des Gefechts tatsächlich drauf reingefallen :grins:, aber im Nachhinein stellt sich das Ganze als ein ähnliches Strohmann-Argument (Strohmann, nicht Saubermann :grins: :augenzwinkern:) wie bei unserer letzten Diskussion mit El Matador im World Juniors-Thread heraus. :blll: Wenn DU das Argument machen willst, dass auch eine schwache Liga ein (halbwegs) starkes Nationalteam stellen kann, dann musst DU auch ein Beispiel von einem Team bringen, das seinen Nationalkader größtenteils mit Spielern aus der heimischen Liga füllt. Das tun die Slowaken nämlich nicht: ich habe mal auf die Schnelle ihre WM-Kader in den letzten 10 Jahren durchgepflügt und der Rekord liegt bei gerade mal 7 Spielern aus der SVK-Extraliga bei der WM 2018, aber auch da stammte der Großteil des Kaders aus der Nachbarliga, der CZE-Extraliga. :up: In den letzten 10 Jahren kamen die slowakischen Nationalkader allermeistens noch nicht einmal auf 5 SVK-Extraliga-Spieler.

Und zweitens, habe ich Nullkommanix darüber geschrieben, dass die Slowaken ein "starkes Nationalteam haben", das folglich aus einer "starken Liga" kommt. Hier ist, was ICH geschrieben habe:

Zitat
Und jetzt komme ich nochmal darauf zurück, warum ich vorhin das "gute" in "gute Nationalmannschaft" so hervorgehoben habe: für ein gutes Nationalteam, das mal auch ab und zu die Großen ärgern kann bzw. nicht vollkommen untergeht und evtl. sogar die eine oder andere Überraschungsmedaille einstreicht, reicht auch eine Durchschnitts- oder sogar unterdurchschnittliche Liga (insofern ist das Beispiel der Slowakei an dieser Stelle hervorragend :up:), ein Spitzenteam aber, das konstant zu den Top-Favoriten bei jedem Turnier zählt, wirst du nur aus einer entsprechend hervorragenden Liga bilden können, das geht halt auch nicht anders, woher sonst sollen denn diese ganzen Stars auf einmal kommen?! :ee: Ja wohl nur aus einer Liga, wo ein entsprechend hohes Niveau an sportlicher Konkurrenz vorhanden ist. Wie gesagt, eine schwache Liga wird (v.a. auf Dauer) dir keine Stars der nötigen Größe für konstante internationale Spitzenleistungen liefern, wenn der Heimwettbewerb insgesamt so schwach ist. Und wenn sie denn mal einen solchen Star (in einem Jahrzehnt oder so) liefern sollte, dann wird er schnell gelangweilt sein und in entsprechend stärkere Ligen, die ihn auch fordern, abwandern. DUH! :grins:

Also schön aufmerksam durchlesen, bevor man haltlose Behauptungen aufstellt! :popcorn: :grins:

Zitat
Vielleicht hab ich das falsch formuliert: sicherlich gilt für Russland und Kanada, dass man hier aufgrund der Stärke der heimischen Liga auf die Stärke des Nationalteams schließen kann. Ähnliches gilt auch für Schweden und (mittlerweile) in abgeschwächter Form für Suomi.

Und damit hast du schon mal die derzeitigen Top-4 abgedeckt :up:, denn USA sehe ich nicht als Goldfavoriten an (siehe weiter oben in unserer Diskussion) und Tschechien bäckt mittlerweile auch sehr viel kleinere Brötchen (letzte Goldmedaille 2010; aber WIESO? :gruebel: meine naheliegende Vermutung wäre, dass die heutige CZE-Extraliga mittlerweile sehr viel schwächer geworden ist, als die frühere tschechoslowakische Extraliga, aus der die letzte "Goldene Generation" von Tschechen wie Jagr, Hasek & Co. letztendlich hervorgegangen ist! :up:). Bleiben nur noch Deutschland & die Schweiz, die tatsächlich fast ihre gesamten Kader alljährlich aus ihren jeweiligen Nationalligen beziehen und da gilt mein gerade gebrachtes Eigenzitat :schaem: :grins: oben: "durchschnittliche Liga" -> gutes Nationalteam, aber kein spitzenmäßiges. Für noch kleinere Hockeynationen gilt: entweder ein Kader ausschließlich aus Spielern einer sehr schwachen eigenen Liga ODER (aber auch GENAU DESWEGEN) die ganzen Spieler spielen eben weithin über stärkere Ligen verstreut. Für den ersteren Fall dürfte Österreich ein geeignetes Beispiel sein, für den letzteren Fall könnte Slowenien als Exempel herhalten, da sind wir dann aber schon so weit ab vom Schuss, dass konkrete Stärkenvergleiche kaum noch Sinn ergeben.

Also für mich reicht das als Datenlage durchaus, um sagen zu können: Nationalmannschaft ist ein ganz gutes Spiegelbild der eigenen Nationalliga. :up:

Zitat
Das bedeutet aber für mich nicht, dass der logische Sieger der CHL ein russischer oder chinesischer Club sein muss.

Das habe ich aber auch nie behauptet! :ee: Wir sprechen hier eben immer noch von Wahrscheinlichkeiten, nicht von Garantien (jetzt haben wir tatsächlich mal eine volle Diskussionsrunde gedreht :lachen: :grins:). Wenn also die Wahrscheinlichkeit von 70% besteht (nur so als Beispiel), dass CSKA (wiederum nur als Beispiel) die CHL gewinnt, dann wird CSKA nach vielen Wiederholungen des Turniers dann wohl auch irgendwo in der Nähe von durchschnittlich 7 von 10 gewonnenen Turnieren landen. Im Umkehrschluss bedeutet das natürlich, dass die restlichen 3 Turniere dann eben von schwedischen (höchstwahrscheinlich) oder von sonstwelchen (weniger wahrscheinlich) Clubs gewonnen werden. Schlussendlich könnte man die tatsächlichen Verteilungen erst sehen, wenn man dieses Turnier wenigstens ein paar Mal mit KHL-Spitzenteams durchgezogen hat. Nur, wie gesagt: wenn man seine Rückschlüsse (auch dir zufolge, jedenfalls nach deinem letzten Post!) zumindest bei den stärksten Nationalteams auch auf die jeweiligen Nationalligen machen kann, dann dürften russische Clubs ziemlich sicher die Favoritenrolle einnehmen. Soviel Interpretation lassen die bisherigen Ergebnisse der internationalen Turniere (als indirekter, aber eben doch relativ genauer Vergleich) dann doch zu. :up:
« Letzte Änderung: 12. Februar 2020, 15:56:28 von OA-AO »
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Re: CHL
« Antwort #26 am: 12. Februar 2020, 11:02:34 »
Moment, das Beispiel mit den Slowaken ist DEIN Beispiel  :augenzwinkern: DU hast ja draus geschlossen, dass die Slowaken ein starkes Nationalteam haben und so auch ne starke Liga haben müssen  :grins:

Vielleicht hab ich das falsch formuliert: sicherlich gilt für Russland und Kanada, dass man hier aufgrund der Stärke der heimischen Liga auf die Stärke des Nationalteams schließen kann. Ähnliches gilt auch für Schweden und (mittlerweile) in abgeschwächter Form für Suomi. Das bedeutet aber für mich nicht, dass der logische Sieger der CHL ein russischer oder chinesischer Club sein muss. Und ich schätze die Chancen von Frölunda (aber auch anderer schwedischer Teams) gut ein, um auch in einer Best of Seven-Serie zu bestehen. Ob das jetzt ggf. sogar für Schweizer Mannschaften gilt, lass ich dahin gestellt.

Dennoch (um den Bogen halbwegs zu kriegen  :grins:) bleibe ich dabei, dass man weiterhin nur bedingt darauf schließen kann, dass eine starke Nationalmannschaft eine starke Liga bedeuten. Dafür gibt es einfach zu viele Faktoren, die da mit reinspielen. Mir fallen da die Anzahl der Legionäre oder das pure Geld.

Ich finde das CHL-Prinzip eigentlich nicht schlecht. Gruppenphase und danach eine KO-Runde mit Hin- und Rückspiel. Sicherlich nicht Ideal, aber ne Best-of-Seven würde ja schon an Terminproblemen scheitern. Und auch wenn es immer Mannschaften gibt, die sich etwas glücklich für Halbfinale und Co qualifizieren, so relativiert sich das ja auf fünf Teams und fünf Jahre gesehen.

P.S.: Das Spengler-Cup-Beispiel war auch nur sehr bedingt ernst gemeint.  :grins: Das weißt du hoffentlich so gut wie ich.
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Re: CHL
« Antwort #25 am: 10. Februar 2020, 19:31:01 »
Ich bleibe dennoch dabei: von der Stärke der Nationalmannschaft auf die Stärke der Liga abzuzielen funktioniert nur bedingt, egal wieviele Titel Kanada und die Sowjet... #ähh Russland holen. Ach moment: die letzten drei Turniere hatten ja skandinavische Weltmeister  :gruebel: :grins:

Jaaaa? Und? :gruebel: Kucken wir doch mal "the bigger picture", als die letzten 3 Jahre, an, shall we? :grins: Wie wär's mal mit den letzten 3 Jahrzehnten (seien wir mal gnädig :grins:)? Dann sehen wir, dass z.B. Finnland im Schnitt eine Goldmedaille pro Jahrzehnt holt. Schweden ist im selben Zeitraum bei ca. 2 pro Jahrzehnt. Jetzt also die Gretchenfrage :devil:: wie lange wird es dauern, bis Schweden & Finnland mit so einer Pace auf Kanada & Sowjetunion/Russland aufgeholt haben? :ee: :gruebel: :popcorn: Achja, das Ganze dann auch noch unter der Annahme, dass diese beiden demnächst (und wohl für eine seeeeeehr lange Zeit darüberhinaus :lachen: :huldigung:) nix gewinnen. :devil: :grins: (Sorry, hatte gerade eben einen derben Lach-Flash am Rechner!!! :lol:) Big Data, Saubermann, Big Data heißt das Zauberwort, und schon nimmt alles seinen durchaus ordnungsgemäßen Platz im Universum ein... :grins: :augenzwinkern:

Zitat
Zugegeben, das ist sehr polemisch, weil selbst vom finnischen Kader des letzten Jahres nur 12 Spieler in der Heimat spielten. Aber ich denke, es ist klar worauf ich hinaus will.

Was heißt hier "nur" 12 Spieler?! :ee: Das ist die Hälfte des WM-Kaders, Alter!!! :ee: Gerade bei den "kleineren" europäischen Teams (außer russischen und schwedischen eben) ist das schon ein verdammt großer Anteil, wenn die Spieler ansonsten quer Beet verstreut in Europa spielen. :ee: Apropos, wenn ich grad' so drüber nachdenke: vielleicht war dein vorheriges Beispiel mit der Slowakei und "ihrer" schwachen Liga doch nicht so gut :gruebel:, denn die Slowaken haben, so weit ich weiß, bei den meisten internationalen Turnieren gerade die wenigsten Leute aus ihrer eigenen Liga in den Nationalfarben auflaufen lassen. Deutschland und Schweiz wären demnach wohl die besseren Beispiele für "gutes Nationalteam" aus, naja, keinen schwachen, aber eben auch nicht den weltweit besten Ligen.

Zitat
Letztlich drehen wir uns im Kreis....ich bleibe bei der Aussage, dass die mittel- und westeuropäischen Spitzenteams weiter eine recht große Wahrscheinlichkeit haben, dass sie auch in einem Turnier mit der KHL siegreich sein können. Sie liegt mindestens bei 50/50. Das mag gewagt sein - aber wenn ich den Spengler-Cup nehme, dann haben die russischen Mannschaften da wahrlich keine Bäume ausgerissen.

P.S.: yes sir, ich weiß, das ist ein Einladungsturnier ohne sportlichen Wert  :zwinker:

Erst einmal müssten wir klären: in WAS für einem Turnier? CHL in ihrer derzeitigen Form? Oder vielleicht Best-of-seven-Serien zwischen den Besten? :devil: Nächste Frage: wer sind diese Besten? Top-8? Top-16? Oder einfach nur der GC-Sieger (z.B. von 2019 -> CSKA) gegen den CHL-Sieger (z.B. von 2019 (und all den anderen Jahren :grins: :lachen:) -> Frölunda)? Oder vielleicht GC-Sieger gegen JEDEN europäischen Landesmeister? Du siehst: Fragen über Fragen, aber letztendlich wird die Antwort (höchstwahrscheinlich) dieselbe sein: siegreich in einem Turnier: aber gerne! :up: In vielen Turnieren: ääähm, not so much! :blll: Hast doch selber vorhin geschrieben, dass du die Wahrscheinlichkeit für hoch (sogar "sehr hoch" -> deine Worte!) hältst, dass "CSKA & Co. nur so durchs Turnier fliegen". In diesem Fall musst du diese "sehr hohe" Wahrscheinlichkeit dann einfach auf die Anzahl der Begegnungen ummünzen (in jeglichen Arten von Turnieren) und dann hast du schon deine Antwort. :up: Jetzt aber tanzt du mir auf einmal mit "mindestens 50:50" an, dass Frölunda(?!), ähm, wer nochmal genau(?!) gegen wen nochmal genau(?!) in der KHL(?!) gewinnt? :blll: Oder welchem Turnier jetzt genau?! :lachen: :huldigung:

Also, um mal etwas Klarheit in diese Verwirrung zu bringen: den Spengler-Cup würde ich ja mal als Allerletztes als Vergleichsbasis für jegliche Aussagen nehmen. :pillepalle: :lachen: Erstens, fahren da nicht immer die besten KHL-Teams hin, zweitens, wie du richtig geschrieben hast (ich hab's mal größer gemacht und hervorgehoben, hast doch sicher nichts dagegen, oder? :grins: :augenzwinkern:) ist es ein Einladungsturnier, das allen lichtjahreweit :devil: :grins: am Allerwertesten vorbeigeht, was man, drittens, z.B. daran sieht, dass den Führungsspielern dieser jeweiligen KHL-Teams öfter mal eine Pause gegönnt wird während dieses, ähem, "Turniers"... :grins:

C'mon dude, get outta here with that bullsh*t! :popcorn: :lachen: Nee, Schmarr'n, bleib' da: das macht echt Spaß gerade! :popcorn: :lol: :huldigung: Und das mein' ich fei lieb, gell? :augenzwinkern: :heart:
« Letzte Änderung: 10. Februar 2020, 19:34:32 von OA-AO »
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Re: CHL
« Antwort #24 am: 10. Februar 2020, 08:44:09 »
Das ist in der tat ein interessanter Punkt und beweist im Umkehrschluss die Theorie, dass die SHL die aktuell beste Liga Europas ist (mutmaßlich nach der KHL  :zunge:) ist. Schließlich hat Frölunda vier der sechs Auflagen der CHL gewonnen und stand einmal im Finale. Andererseits haben sie im selben Zeitraum "nur" zweimal den Schwedischen Titel geholt. Oder nehmen die das Turnier einfach ernster als alle anderen?  :devil:

Ich bleibe dennoch dabei: von der Stärke der Nationalmannschaft auf die Stärke der Liga abzuzielen funktioniert nur bedingt, egal wieviele Titel Kanada und die Sowjet... #ähh Russland holen. Ach moment: die letzten drei Turniere hatten ja skandinavische Weltmeister  :gruebel: :grins:  Zugegeben, das ist sehr polemisch, weil selbst vom finnischen Kader des letzten Jahres nur 12 Spieler in der Heimat spielten. Aber ich denke, es ist klar worauf ich hinaus will.

Letztlich drehen wir uns im Kreis....ich bleibe bei der Aussage, dass die mittel- und westeuropäischen Spitzenteams weiter eine recht große Wahrscheinlichkeit haben, dass sie auch in einem Turnier mit der KHL siegreich sein können. Sie liegt mindestens bei 50/50. Das mag gewagt sein - aber wenn ich den Spengler-Cup nehme, dann haben die russischen Mannschaften da wahrlich keine Bäume ausgerissen.

P.S.: yes sir, ich weiß, das ist ein Einladungsturnier ohne sportlichen Wert  :zwinker:
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Re: CHL
« Antwort #23 am: 09. Februar 2020, 16:21:55 »
Achja, zum letzten Punkt: ich glaube tatsächlich, dass Frölunda auch gegen ein NHL-Team in 2 Spielen gewinnen kann. Wieso nicht? :gruebel: Da ist absolut nichts Abwegiges dran. Wir sehen, wie häufig sowas bei internationalen Turnieren passiert, wieso also auch nicht auf Club-Ebene? Wie würden wir dann feststellen, dass es evtl. DOCH einen signifikanten Unterschied zwischen NHL/KHL und SHL gibt (und meine starke Vermutung ist: den gibt es, und zwar in beiden Fällen :up:)? Mal wieder nur über Wiederholungen (= mehr Stichproben), also entweder über längere Serien oder z.B. alljährlich wiederholte Aufeinandertreffen. Und wenn DANN Frölunda immer noch besser ist: Chapeau vor der SHL, muss wohl wirklich die beste Liga der Welt sein :grins: :huldigung: :popcorn: (dass jetzt nur Frölunda so ein abartig krasses Team innerhalb der SHL ist, können wir ja ausschließen, Dauermeister sind sie ja dort auch nicht, also muss man das Kompliment auf die ganze Liga ausweiten :augenzwinkern:).
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Re: CHL
« Antwort #22 am: 09. Februar 2020, 14:46:45 »
@Otto: bitte lass einfach den Vergleich Liga und Nationalmannschaft. Der ist nicht zielführend....eine gute Nationalmannschaft ist keine gute Liga (siehe Slowakei) und eine Top-Liga garantiert keine Top-Platzierung bei einer WM (gelle, liebe USA  :grins:).

Darüber lässt sich vortrefflich streiten! :blll: Ja, der erste Teil deiner Aussage stimmt sehr wohl: eine gute Nationalmannschaft kann auch in einer schwachen Liga gebildet werden, schließlich muss man nur einen Kader von 25 Leuten füllen. Wenn das Ganze also nicht gerade in Kambodscha passiert :grins: (mit anderen Worten: die Liga nicht zum absoluten Abschuss weltweit gehört :up:), dann wird man die paar Hansl'n schon noch irgendwie zusammenbekommen. Mit dem zweiten Teil dagegen, also dem Umkehrschluss, habe ich aber enorme Probleme! :blll: :grins: Nee, ist schon klar, dass in einem Turnier alles Mögliche passieren kann (insofern gibt es natürlich keine Garantie, aber die gibt es nie), aber wenn jahrzehntelang nicht irgendwer, sondern Sptizenrepräsentanten deiner Top-Liga nix holen (oder weniger als erwartet :zunge:), dann muss ich mich dann doch zwangsläufig fragen, was es denn in Wirklichkeit mit dieser Top-Liga so auf sich hat. Nochmal: nicht ein Turnier, sondern viele Turniere (wo ja auch noch die Protagonisten über die Jahre immer wieder wechseln, ist ja nicht statisch das Ganze! :up:) zwischen den Besten der jeweiligen Ligen erlauben durchaus fundierte Vergleiche, das abzustreiten, ist ja mal vollkommen abwegig. :popcorn: :blll: Um beim Thema dieses Threads zu bleiben: in der CHL z.B. haben ja schon 6 Jahre gereicht, um die eindeutige Spitze auszumachen. :up:

Und jetzt komme ich nochmal darauf zurück, warum ich vorhin das "gute" in "gute Nationalmannschaft" so hervorgehoben habe: für ein gutes Nationalteam, das mal auch ab und zu die Großen ärgern kann bzw. nicht vollkommen untergeht und evtl. sogar die eine oder andere Überraschungsmedaille einstreicht, reicht auch eine Durchschnitts- oder sogar unterdurchschnittliche Liga (insofern ist das Beispiel der Slowakei an dieser Stelle hervorragend :up:), ein Spitzenteam aber, das konstant zu den Top-Favoriten bei jedem Turnier zählt, wirst du nur aus einer entsprechend hervorragenden Liga bilden können, das geht halt auch nicht anders, woher sonst sollen denn diese ganzen Stars auf einmal kommen?! :ee: Ja wohl nur aus einer Liga, wo ein entsprechend hohes Niveau an sportlicher Konkurrenz vorhanden ist. Wie gesagt, eine schwache Liga wird (v.a. auf Dauer) dir keine Stars der nötigen Größe für konstante internationale Spitzenleistungen liefern, wenn der Heimwettbewerb insgesamt so schwach ist. Und wenn sie denn mal einen solchen Star (in einem Jahrzehnt oder so) liefern sollte, dann wird er schnell gelangweilt sein und in entsprechend stärkere Ligen, die ihn auch fordern, abwandern. DUH! :grins: :augenzwinkern:

Was also das Nationalteam der USA in diesem Zusammenhang angeht: Überraschung, ich halte die Yankees tatsächlich für overrated, und das nicht erst seit gestern. :blll: Die sind wie eine schlechte Kopie Kanada's, versuchen's mit demselben Hockeystil, sind aber um Einiges schlechter darin. :devil: Ich hoffe auch, dass wir uns erst gar nicht über einen Spitzen- und/oder Tiefenvergleich zwischen Kanada & USA unterhalten müssen, oder? :blll: Und so leid's mir tut: mittlerweile über 70 Jahre Nachkriegshockey :ee: liefern Einem genug Substanz, um diese Aussage mehr als fundiert treffen zu können. :devil: :cool: Was aber immer noch kein Freifahrtschein für andere Nationalteams ist bzw. sein sollte, mit NHL-lastigen Kadern bei WMs abzuloosen (und, tata, noch eine Überraschung: das ist eben auch schon anderen passiert, Kanada, Russland, Schweden, Slowakei, etc. pp. :popcorn:).

Zitat
Natürlich ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass ZSKA (:zunge:) und Co nur so durch das Turnier fliegen, aber dass sie gegen Frölunda in zwei Spielen den Kürzeren ziehen, halte ich für sehr wohl möglich. Und zwar mit einer größeren Tendenz als du glaubst...

Ja, das kann ja auch durchaus passieren. :up: Wenn du mir jetzt noch die Stelle zeigen könntest, wo ich das Gegenteil behauptet habe? :grins: :blll:


« Letzte Änderung: 09. Februar 2020, 14:52:03 von OA-AO »
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Re: CHL
« Antwort #21 am: 09. Februar 2020, 12:57:42 »
Die Doppelbelastung ist sicher nicht der Grund, dass die schweizer Clubs zu früh ausscheiden. Das potenzial zum Titel wäre vorhanden. Man muss aber auch sagen, das Frölunda das beste Team ist in europa, (KHL ausgenommen).

Das Hauptproblem in der Schweiz ist, dass die CHL in der öffentlichkeit von Publikum und Medien kaum wahrgenommen wird. Es wird hauptsächlich nur im Pay TV übertragen, und der Zuschauerschnitt beträgt nicht mal die hälfte wie in der Meisterschaft. Dazu kommt dass die anwesenden Zuschauer gratis Eintritt haben durch die Saisonkarte im CHL Wettbewerb. Ansonsten wäre er wohl noch tiefer.
Beim ersten Teil stimme ich zu, beim Zweiten nicht. Frölunda ist im Vergleich mit den anderen Teams sehr weit vorne und ich denke, sie würden auch in der KHL eine gute Rolle spielen.
Die ausbleibenden Zuschauer sind aber kein Schweizer Problem. Hab das Ganze für drei Gruppen genauer beschaut....lediglich Augsburg hatte ein zu mehr als 70% gefülltes Stadium in der Vorrunde (die Teams mit den Kleinststadien mal außen vor). Und selbst ein Achtelfinale mit Frölunda-Färjestads zieht keine Massen in die Hallen....auch das Halbfinale von Frölunda gegen Lulea sahen etwas mehr als 11000 Zuschauer. Möglich gewesen wären 18000.

Und ja, ich kenne die Zuschauerschnitte der einzelnen Ligen, doch ich glaube, dass es in den meisten Stadien aussieht, als würde die CHL einfach (noch) nicht angenommen.
Die Verantwortlichen der Clubs sagen zwar, das der Wettbewerb ernst genommen würde, und man alles unternommen habe, um die Halbfinals zu erreichen. Das mag oberflächlich sogar stimmen.  Aber wenn von allem Anfang an von ganz oben bis ganz unten jedem klar ist, dass ein Scheitern in einem sportlichen Wettbewerb keinerlei Konsequenzen hat und vom Publikum mit einem «na und?» quittiert wird, dann gibt es nicht die tiefe, seriöse Vorbereitung, ohne die im Sport keine ausserordentlichen Leistungen möglich sind. Und um in der Champions Hockey League in die Halbfinals zu kommen, ist diese Extra-Leistung für einen Schweizer Vertreter notwendig.
Das mag für die Vorrunde sicherlich stimmen, aber wenn ich in einer KO-Runde bin, mich schon für die besten 16 qualifiziert habe, dann tue ich das Menschenmögliche, um das Ding auch zu holen. Da ist JEDER Sportler gleich. Zumal der finanzielle Bonus auch in einer reicheren Liga wie in der NLA sicherlich gern genommen wird. Ich bleib dabei: zu behaupten, dass man die NLA nicht viel schlechter ist als die SHL halte ich aktuell für schlichtweg falsch. Aktuell schwebt die SHL (zumindest was die CHL angeht) deutlich über alle anderen. Und Zahlen über einen Zeitraum von vier bis fünf Jahren lügen einfach nicht.

Und ich gehe noch einen Schritt weiter: die CHL gehört durchaus eine Zukunft, zumal sie den Vereinen in den Monaten August und September doch die eine oder andere zusätzliche Einnahme beschert. Gelingt es der CHL, sich auch mehr Medienpräsenz (Fernsehen und tagesaktuelle Medien) zu erarbeiten, dann wird sie früher oder später einen Stellenwert erreichen können, welcher der CL im Fußball gleich kommt.





@Otto: bitte lass einfach den Vergleich Liga und Nationalmannschaft. Der ist nicht zielführend....eine gute Nationalmannschaft ist keine gute Liga (siehe Slowakei) und eine Top-Liga garantiert keine Top-Platzierung bei einer WM (gelle, liebe USA  :grins:). Natürlich ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass ZSKA (:zunge:) und Co nur so durch das Turnier fliegen, aber dass sie gegen Frölunda in zwei Spielen den Kürzeren ziehen, halte ich für sehr wohl möglich. Und zwar mit einer größeren Tendenz als du glaubst...

Grundsätzlich halte ich eine eurasische Liga für spannend, aber aktuell ist der finanzielle Vorteil der KHL gegenüber dem Rest zu groß  :gruebel:
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Re: CHL
« Antwort #20 am: 08. Februar 2020, 17:58:40 »
Ich fürchte bis dato haben wir nur unsere Intuition, der wir bei diesen Bewertungen folgen können. :up: Ich hatte z.B. schon länger den Verdacht, dass die SHL die beste Liga Europa's ist (ohne KHL :grins:). Jetzt sehen wir übers CHL-Turnier, dass sich dieser Verdacht mehrheitlich bestätigt. :zwinker: Genauso habe ich den dringenden Verdacht :grins:, dass es sich bei der KHL und der NHL um die beiden besten Ligen der Welt handelt. :cool: :huldigung: Die KHL würde ich aber an 2. Stelle setzen, weil sie in der Breite (= Ausgeglichenheit der Teams) gegen die NHL verliert. Bin aber trotzdem der Meinung, dass in etwa die Top-10- bis Top-12-Teams der KHL in der NHL mithalten würden, manche (= die Spitzenteams) sogar gut bis sehr gut mithalten würden.

Aber ja, ich hab's ja schon mal im KHL-Thread vorgeschlagen gehabt: so ein eurasisches Grand-Turnier, wo die Top-Teams aus dem Westen gegen die aus dem Osten antreten würden, das hätte schon was, ne? :headb: :popcorn:
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Re: CHL
« Antwort #19 am: 08. Februar 2020, 17:14:44 »
das ganze hat ja genau zero mit meiner vorliebe für kanada zu tun, aber natürlich hast du recht, dass es da durchaus richtig geile linien gab/gibt  :grins: ich würde einfach nur auch gerne mal khl clubs im duell mit anderen teams in europa sehen - damit wir auch wieder ein stück schlauer werden und diese ewigen vermutungen mal begraben können  :grins: :grins:

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Re: CHL
« Antwort #18 am: 08. Februar 2020, 15:29:45 »
Das Hauptproblem in der Schweiz ist, dass die CHL in der öffentlichkeit von Publikum und Medien kaum wahrgenommen wird. Es wird hauptsächlich nur im Pay TV übertragen, und der Zuschauerschnitt beträgt nicht mal die hälfte wie in der Meisterschaft. Dazu kommt dass die anwesenden Zuschauer gratis Eintritt haben durch die Saisonkarte im CHL Wettbewerb. Ansonsten wäre er wohl noch tiefer.

Aber glaubst du nicht, dass das bei den Teams anderer Ligen auch so ist? Sind da die Schweiz und das Schweizer Publikum wirklich so eine große Ausnahme? Ist halt ein noch junges Turnier, das (evtl. noch) um Aufmerksamkeit kämpfen muss.

ich würd auch das "KHL ausgenommen" vl weglassen ... wer garantiert, dass die KHL clubs da über die indias drüberrauschen? niemand  :up:

Es geht ja auch nicht um Garantien, sondern um Tendenzen. :up: Um deine Aussage zu paraphrasieren: wer garantiert denn, dass ein NHL-Team über die Indians hinwegrauscht? Richtig, ebenso niemand. :grins: Wenn man aber sieht, dass tendenziell mit die besten schwedischen, finnischen & tschechischen Hockeyspieler außerhalb der NHL in der KHL spielen (und eben nicht nur die russischen, wobei: auch die könnten schon reichen :up:), dann müsste man von der Tendenz ausgehen, dass die KHL überlegen ist (auch diese Diskussion hatten wir schon mal :grins:). Da aber die KHL nicht an CHL-Turnieren teilnimmt, kann man da nur spekulieren bzw. indirekte Vergleiche anstellen: das Abschneiden bei internationalen Turnieren z.B. (insofern ist es definitiv richtig, Aussagen in diese Richtung mit einem "KHL ausgenommen" zu versehen :up:). Wenn ich mir also dann beispielsweise ankucke, dass ein Team wie SKA oder CSKA (gebongt, ab sofort werde ich einheitlich die engl. Transliteration benutzen, auch für CSKA, unserem Sabbels zuliebe :augenzwinkern:) jeweils locker die Hälfte der russischen Nationalmannschaft stellen kann, die ihrerseits mit Abstand die meisten WM-Medaillen seit 2005 geholt hat (und zwar 11: 4xG, 2xS, 5xB, auf Platz 2 folgen gerade die Schweden :zwinker: mit 8: 4xG, 1xS & 3xB; und hier haben wir mal auch über ein Jahrzehnt an Stichproben, somit auch verlässlichere Daten), dann würde ich die doch glatt zu den Favoriten zählen, selbst wenn sie z.B. direkt auf den CHL-Sieger treffen (wie's dann im konkreten Spiel laufen würde, kann man natürlich nicht mit 100%-iger Wahrscheinlichkeit vorhersagen, aber genau deswegen lieben wir ja den Sport: er ist unvorhersagbar). Oder ein weiteres, individuelleres Beispiel: ich habe bei keinem 2000er-Turnier, weder WM noch Olympia, jemals eine krassere Line gesehen, die komplett nicht aus NHL-Spielern zusammengesetzt war, als die berühmt-berüchtigte Kazan-Line Zaripov-Zinovyev-Morozov. :huldigung: Die standen im Zusammenspiel in absolut Nichts einer NHL-Topline nach. Ach was sage ich: die haben bei solchen Turnieren in direkten Begegnungen mit ebendiesen NHLern Letztere ausgezogen, als ob die erst gestern das Hockeyspielen gelernt hätten. :devil: :grins: Sowas habe ich sonst bei keinem anderen Euro-Team gesehen, schon gar nicht mit DEM Skill. Es gäbe aber auch genug weitere Beispiele: nehmen wir mal die ehemalige SKA-Line Panarin-Shipachyov-Dadonov. :ee: :pillepalle: :huldigung: Diese Line hat ihrerzeit verdiente NHL-Stars a'la Datsyuk & Kovalchuk im teaminternen Vergleich in den Schatten gestellt. :ee: Jetzt mal ehrlich, Martl, selbst du als devoter Kanada-Fan musst mal Folgendes eingestehen: wenn 2/3 dieser Line (gemeint sind Panarin & Dadonov) jeweils separat zu den Führungsspielern ihrer jeweiligen NHL-Franchises gehören, wo und wie würde denn so eine Line wohl in der NHL spielen? :gruebel: :grins: Wenn man sie denn ließe... :schaem: :devil: Und das Ganze ließe sich fast beliebig fortsetzen mit der sensationellen 5er-Brigade Magnitka's unter Vorobyov, mit dem schier unbesiegbaren Moskauer Dinamo in der Blüte des "Totalhockey-Systems" unter Znarok, mit den supertalentierten Traktor-Jungspunden unter Belousov, und, und, und...

Aber "Garantien"? :lachen: Die gibt's niemals im Sport, kennen und wissen wir doch alle längst. :popcorn:
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Re: CHL
« Antwort #17 am: 08. Februar 2020, 13:27:23 »
ich würd auch das "KHL ausgenommen" vl weglassen ... wer garantiert, dass die KHL clubs da über die indias drüberrauschen? niemand  :up:

Offline boixos

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Re: CHL
« Antwort #16 am: 08. Februar 2020, 11:18:40 »
Die Doppelbelastung ist sicher nicht der Grund, dass die schweizer Clubs zu früh ausscheiden. Das potenzial zum Titel wäre vorhanden. Man muss aber auch sagen, das Frölunda das beste Team ist in europa, (KHL ausgenommen).

Das Hauptproblem in der Schweiz ist, dass die CHL in der öffentlichkeit von Publikum und Medien kaum wahrgenommen wird. Es wird hauptsächlich nur im Pay TV übertragen, und der Zuschauerschnitt beträgt nicht mal die hälfte wie in der Meisterschaft. Dazu kommt dass die anwesenden Zuschauer gratis Eintritt haben durch die Saisonkarte im CHL Wettbewerb. Ansonsten wäre er wohl noch tiefer.

Die Verantwortlichen der Clubs sagen zwar, das der Wettbewerb ernst genommen würde, und man alles unternommen habe, um die Halbfinals zu erreichen. Das mag oberflächlich sogar stimmen.  Aber wenn von allem Anfang an von ganz oben bis ganz unten jedem klar ist, dass ein Scheitern in einem sportlichen Wettbewerb keinerlei Konsequenzen hat und vom Publikum mit einem «na und?» quittiert wird, dann gibt es nicht die tiefe, seriöse Vorbereitung, ohne die im Sport keine ausserordentlichen Leistungen möglich sind. Und um in der Champions Hockey League in die Halbfinals zu kommen, ist diese Extra-Leistung für einen Schweizer Vertreter notwendig.


Offline OA-AO

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Re: CHL
« Antwort #15 am: 07. Februar 2020, 19:42:32 »
Selbe Meinung, da gebe ich dem Saubermann absolut Recht: auch in anderen Ligen haben die Teams mit dieser Doppelbelastung zu kämpfen. Wenn ich da grade an die SHL denke, da ist man schon auch sehr dicht bei einander, v.a. wenn's in die PO's geht: zwischen dem 2.-3. und dem 8. Platz sind da ganz oft keine 15 Punkte (von den letzten Jahren war die Saison '16/'17 besonders extrem: zwischen Platz 1 und Platz 7 waren's grade mal 12 Punkte Unterschied :ee:). Das "Handbremsen"-Argument darf somit nicht gelten, das ist wenn dann bei allen so.
« Letzte Änderung: 07. Februar 2020, 19:51:56 von OA-AO »
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