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D DAY

Begonnen von Gast, 03. Dezember 2004, 09:19:46

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Marvel

http://www.nhlcbanews.com/ :D:

http://www.nhlpa.com/MediaReleases/  :D:


Etwas objektiver ist vielleicht:
http://www.tsn.ca/nhl/main.asp Unter "Cold War" findet man alles!  ;D

Gast

Hi,
kann mich jemand mal zusammenfassend auf den aktuellen Stand bringen ? Wie schaut es aus, zwischen den beiden Lagern (nicht wirklich gut, oder), was ist relevantes passiert seit dem Zerwürfniss. Oder vielleicht ne Seite, die das ganze zusammenfasst, könnte auch auf Englisch sein. Wäre wirklich Klasse, wenn sich jemand die Zeit nehmen würde !

Grüße,
FedorovGuy

Marvel

ZitatGut erkannt ! Das die Ausgaben gesenkt werden müssen zweifelt ja auch keiner an. Es geht ja nur darum wie und da war der Vorschlag der PA gar nicht schlecht. Das funktioniert aber leider nur mit fähigen GM's und dazugehörigen Besitzern mit Durchblick.
Ja, der Vorschlag der Spieler war gar nicht schlecht! Der Vorschlag der Liga war aber auch nicht schlecht! Nicht schlecht reicht aber beiden seiten nicht!!! Also sind wir wieder am Anfang...  :D:

ZitatDafür haben die Spieler das größere gesundheitliche Risiko. Wie du schon sagtest wer das Risiko trägt.......
Das größere Gesundheitsrisiko tragen immer die Arbeitnehmer! Was glaubst du wohl wie groß das Gesundheitsrisiko eines Minenarbeiters in Südafrika ist? Und was verdient so ein Mann? Nicht mal 10 % von dem was hier bei uns ein Kellner verdient...  Ist also alles relativ! Fakt ist, dass der Arbeitgeber bestimmt. Und die Arbeitgeber sagen jetzt "Stop! Das reicht!" :D:

ZitatAnstatt sinnlos zuviel Geld in alte überteuerte Spieler zu investieren würde ich lieber versuchen ein gut funktionierendes Team zusammenzustellen, mit billigen Nachwuchs-Spielern und bezahlbaren Routiniers, also ein Team, das auch als Team spielt. Es reicht einfach nicht aus einen Jagr für Unsummen zu verpflichten und dann zuglauben: Hey jetzt holen wir aber den Cup
Das funktioniert nur leider so nicht! Wenn du dir mal ansiehst welche Teams so den Stanley Cup gewonnen haben, dann waren das in der Regel Teams mit entsprechendem Budget und Spielermaterial. Oder aber es passiert das, was hier immer kritisiert wird, nämlich immer defensiveres Eishockey...  ;D

Ganz ehrlich gesagt würde ich an Stelle der Verantwortlichen der NHL genau das gleiche tun! Ich würde mit aller Macht die Gehälter senken, die definitiv zu hoch sind. Warum und weshalb die Gehälter so hoch sind spielt gar keine Rolle. Fakt ist einfach, dass die Gehälter zu hoch sind, man Verluste macht und das so nicht tragbar ist. Also würde ich meinen Spieler die Gehälter kürzen, so einfach ist das...

Gast

ZitatCookie La Rue schrieb am 11.01.2005 14:08
Genow, Gary Buttman und Bob Notgoodenough  :lachen:

Irgendwie... geil!  :lachen:

Gast

ZitatMarvel schrieb am 11.01.2005 11:41
ZitatDas Problem ist ja auch nur, dass die Clubs anscheinend oder angeblich mehr Geld ausgeben als sie überhaupt haben.

Da sehe ich dann die Schuld eindeutig bei den Eigentümern und deren GM's. Ich kann mir ja auch kein neues Auto kaufen wenn ich das Geld nicht habe oder ich begebe mich in den finanziellen Ruin. Das nenne ich auch wirtschaftliches Prinzip.
Willst du damit behaupten du kannst ein neues Auto bar bezahlen? Dann musst du aber einen guten Job haben..   ;D
Hey ich hab doch geschrieben "kein neues Auto", ich fahr nur geklaute Mofas  :lachen:

ZitatDie Besitzer tragen dafür aber auch ein erheblich größeres Risiko, denn sie haben keine garantierten Einnahmen, die Spieler aber wohl!  Und das ist ein völlig normales Wirtschaftsprinzip, wer das Risiko trägt, kriegt den größten Anteil! Die Spieler sind nur Arbeitnehmer, keine Unternehmer!
Dafür haben die Spieler das größere gesundheitliche Risiko. Wie du schon sagtest wer das Risiko trägt.......

Zitat
ZitatDieser eigene Vorschlag war jedoch nix neues oder kompromissbereites sondern nach wie vor: SALARYCAP.
Der Vorschlag war genauso neu wie der Vorschlag der Spieler!  :D:
Für dich vielleicht   :augenzwinkern:

Zitat
ZitatAber zu welchem Preis ? Das mögen ja alles kurzfristige Erfolge für Gary gewesen sein, aber das Resultat haben wir ja jetzt leider  Das ist die Schattenseite doch grösser als der einstige Erfolg geworden. Insgesamt betrachtet also dann doch Misserfolg
Also genauso wie bei Goodenow!
Genow, Gary Buttman und Bob Notgoodenough  :lachen:

Zitat
ZitatEs gibt gute und schlechte GM's. Die Schlechten lassen sich zwingen, die Guten nicht. So einfach ist das  besonders die Kombination schlechter GM mit doofem Besitzer
Es gibt clevere Manager  und weniger clevere Manager, genau wie in der Industrie!  Es gibt reiche Besitzer und es gibt weniger reiche Besitzer, genau wie in der Industrie!  Und jeder GM nutzt seine Möglichkeiten, genau wie in der Industrie!  Die NHL ist ein Wirtschaftsunternehmen. Und als solches muss es Gewinne erzielen. Sind die Ausgaben aber zu hoch, müssen diese gesenkt werden. Auch das ist ein ganz einfaches Wirtschaftsprinzip. Da kann man jetzt meckern und reden so viel man will.  Die Besitzer und Manager haben vielleicht einen größeren Anteil an Schuld, aber sie haben trotzdem Recht!  ;D
Gut erkannt ! Das die Ausgaben gesenkt werden müssen zweifelt ja auch keiner an. Es geht ja nur darum wie und da war der Vorschlag der PA gar nicht schlecht. Das funktioniert aber leider nur mit fähigen GM's und dazugehörigen Besitzern mit Durchblick.

Zitat
ZitatZumal man ja bedenken muss, dass die meisten Franchises immer noch Privatpersonen gehören und für diese ist ein Team ihr ganz persönliches Hobby und mit einem Hobby macht man eben meistens Verluste.
Das ist so nicht ganz richtig!  Ein Hobby übt man selbst aus und dies in seiner Freizeit. Das ist hier ja nun absolut nicht der Fall.
Hey, woher weisst du was Billionäre in ihrer Freizeit machen ?  :D: Ich glaube Lucky hat das Wort Hobby eher als Metapher benutzt.

ZitatDie Teams sind vielmehr Teil eines Witschaftsunternehmens (NHL) und gehören zu einem Konzern. Sicherlich hat jeder Konzern wirtschaftlich starke Teile und wirtschaftlich schwache Teile. Dennoch ist jeder Besitzer bestrebt möglichst wenig Verluste zu machen (finaziell), bei möglichst großem Erfolg (Siege, Titel). Denn ein Team das immer nur verliert ist nicht gut für das Image des Konzern. Also braucht man gute Spieler. Die wiederum sind sehr teuer.
Ich stell mir mal vor ich wäre ein Großindustrieller mit unendlich viel Geld. Ich bin sportbegeistert, vor allem Eishockey macht mir Spaß. Was liegt also näher als ein NHL Team zu kaufen? Nun will ich aber nicht, dass mein Team immer nur der Prügelknabe ist. Also pump ich viel Geld in das Team, damit der Manager gute Spieler verpflichten kann. Am Ende will ich dann natürlich Erfolge sehen und gleichzeitig möglichst wenig Geld verlieren. Das ist doch völlig normal. Das dies nicht immer so funktioniert ist auch klar.
Anstatt sinnlos zuviel Geld in alte überteuerte Spieler zu investieren würde ich lieber versuchen ein gut funktionierendes Team zusammenzustellen, mit billigen Nachwuchs-Spielern und bezahlbaren Routiniers, also ein Team, das auch als Team spielt. Es reicht einfach nicht aus einen Jagr für Unsummen zu verpflichten und dann zuglauben: Hey jetzt holen wir aber den Cup  :D:

Marvel

ZitatDas Problem ist ja auch nur, dass die Clubs anscheinend oder angeblich mehr Geld ausgeben als sie überhaupt haben.

Da sehe ich dann die Schuld eindeutig bei den Eigentümern und deren GM's. Ich kann mir ja auch kein neues Auto kaufen wenn ich das Geld nicht habe oder ich begebe mich in den finanziellen Ruin. Das nenne ich auch wirtschaftliches Prinzip.
Willst du damit behaupten du kannst ein neues Auto bar bezahlen? Dann musst du aber einen guten Job haben..   ;D

Zitatps: 4 mio. sind für einen Spieler auch wesentlich mehr als für einen Eigentümer, denn die sind im Vergleich zu den Spielern wirklich reich und haben ihr Geld mit ganz anderen Geschäften erwirtschaftet. So viel zum Thema den Hals nicht voll kriegen. Ist auf jeden Fall ein "unehrenhafter" Krieg der Millionäre gegen Billionäre, was für eine Welt in der wir leben
Gebe dir Recht, dass alle Beteiligten irgendwie Schuld haben, für mich jedenfalls haben die Spieler etwas weniger an Schuld auf ihrem Konto
Die Besitzer tragen dafür aber auch ein erheblich größeres Risiko, denn sie haben keine garantierten Einnahmen, die Spieler aber wohl!  Und das ist ein völlig normales Wirtschaftsprinzip, wer das Risiko trägt, kriegt den größten Anteil! Die Spieler sind nur Arbeitnehmer, keine Unternehmer!

ZitatDieser eigene Vorschlag war jedoch nix neues oder kompromissbereites sondern nach wie vor: SALARYCAP.
Der Vorschlag war genauso neu wie der Vorschlag der Spieler!  :D:

ZitatAber zu welchem Preis ? Das mögen ja alles kurzfristige Erfolge für Gary gewesen sein, aber das Resultat haben wir ja jetzt leider  Das ist die Schattenseite doch grösser als der einstige Erfolg geworden. Insgesamt betrachtet also dann doch Misserfolg
Also genauso wie bei Goodenow!  ;D

ZitatEs gibt gute und schlechte GM's. Die Schlechten lassen sich zwingen, die Guten nicht. So einfach ist das  besonders die Kombination schlechter GM mit doofem Besitzer
Es gibt clevere Manager  und weniger clevere Manager, genau wie in der Industrie!  Es gibt reiche Besitzer und es gibt weniger reiche Besitzer, genau wie in der Industrie!  Und jeder GM nutzt seine Möglichkeiten, genau wie in der Industrie!  Die NHL ist ein Wirtschaftsunternehmen. Und als solches muss es Gewinne erzielen. Sind die Ausgaben aber zu hoch, müssen diese gesenkt werden. Auch das ist ein ganz einfaches Wirtschaftsprinzip. Da kann man jetzt meckern und reden so viel man will.  Die Besitzer und Manager haben vielleicht einen größeren Anteil an Schuld, aber sie haben trotzdem Recht!  ;D

ZitatZumal man ja bedenken muss, dass die meisten Franchises immer noch Privatpersonen gehören und für diese ist ein Team ihr ganz persönliches Hobby und mit einem Hobby macht man eben meistens Verluste.
Das ist so nicht ganz richtig!  Ein Hobby übt man selbst aus und dies in seiner Freizeit. Das ist hier ja nun absolut nicht der Fall. Die Teams sind vielmehr Teil eines Witschaftsunternehmens (NHL) und gehören zu einem Konzern. Sicherlich hat jeder Konzern wirtschaftlich starke Teile und wirtschaftlich schwache Teile. Dennoch ist jeder Besitzer bestrebt möglichst wenig Verluste zu machen (finaziell), bei möglichst großem Erfolg (Siege, Titel). Denn ein Team das immer nur verliert ist nicht gut für das Image des Konzern. Also braucht man gute Spieler. Die wiederum sind sehr teuer.

Ich stell mir mal vor ich wäre ein Großindustrieller mit unendlich viel Geld. Ich bin sportbegeistert, vor allem Eishockey macht mir Spaß. Was liegt also näher als ein NHL Team zu kaufen? Nun will ich aber nicht, dass mein Team immer nur der Prügelknabe ist. Also pump ich viel Geld in das Team, damit der Manager gute Spieler verpflichten kann. Am Ende will ich dann natürlich Erfolge sehen und gleichzeitig möglichst wenig Geld verlieren. Das ist doch völlig normal. Das dies nicht immer so funktioniert ist auch klar.

Gast

Zumal man ja bedenken muss, dass die meisten Franchises immer noch Privatpersonen gehören und für diese ist ein Team ihr ganz persönliches Hobby und mit einem Hobby macht man eben meistens Verluste.

Ich denke, dass kein professionelles Sportteam irgendwann einmal Gewinne einfahren kann, es sei denn es geht an die Börse und verdient durch die Aktien.
Oder das Merchandising läuft weltweit so gut, dass es sich fast nur dadurch wenigstens re-finanziert, bestes Beispiel hierfür wäre ManU oder Bayern.

Aber Ihr merkt ja auch, das sind Fußball-Vereine.

Selbst die horrenden TV-Verträge, die letztendlich die meisten Franchises (egal welche Liga und Sport) vor dem Ruin bewahren machen nur die wenigsten Franchises wirklich rentabel.

Deshab frag ich mich, warum Menschen für andre Menschen für irgendeine Tätigkeit in einem Business, das außerhalb bestimmter Regionen kaum Interesse findet Millionen von Dollar ausgeben und sich dann schluchzend bemitleiden über Jahre hinweg zuviel Angestelltengehälter bezahlt zu heben.
Aber vieleicht ist das ja auch ein ungeschriebenes Marktgesetz, wer weiß.

Lucky Luke


Gast

ZitatMarvel schrieb am 10.01.2005 12:19
Zitatsorry, was meinst du mit letztem Gegenvorschlag ? Ich weiss nur, dass die NHL den Vorschlag der PA vor Weihnachten strikt ablehnte und auf salarycap beharrte.
Die Spieler machten recht überraschend ein neues Angebot an die Liga. Die Liga nahm sich darauf 1 Woche zeit um den Vorschlag zu prüfen, lehte ihn dann ab und legte ein eigenen Vorschlag vor, der von der Gewerkschaft schon am nächsten Tag abgelehnt wurde!
Dieser eigene Vorschlag war jedoch nix neues oder kompromissbereites sondern nach wie vor: SALARYCAP.  :finger:


Zitat
Zitatja und was sagt uns das jetzt meine Interpretation dafür ist, dass Bob seine Aufgabe gut erfüllt (für das Wohl der Spieler zu sorgen) aber trotzdem ein geldgieriges Arschloch ist.
Auf der anderen Seite der arme Gary, der das alles geschehen liess, weil er keinen Plan von Hockey hat und deswegen jetzt auch zum Arschloch werden will wie sein Kontrahent Bob, um ihm zu zeigen wer das grössere Arschloch sein kann.
Bettman hat einen sehr lukrativen TV Vertrag für die NHL zustande gebracht, er hat das Einszugsgebiet der NHL vergrößert, unter Bettman stieg der Gesamtumsatz der Liga auf über 1 Mrd $ und unter Bettman erlangte die NHL eine nie zuvor gesehene Ausgelichenheit. Dass er also nichts erreicht hat ist ziemlicher Unsinn!  Aber wie alles im Leben haben auch seine Erfolge Schattenseiten, genauso wie die Erfolge von Goodenow Schattenseiten haben...
Aber zu welchem Preis ? Das mögen ja alles kurzfristige Erfolge für Gary gewesen sein, aber das Resultat haben wir ja jetzt leider  :down: Das ist die Schattenseite doch grösser als der einstige Erfolg geworden. Insgesamt betrachtet also dann doch Misserfolg  :augenzwinkern:


Zitat
ZitatGleichzeitig haben die Manager mit Einverständnis der Owner aber die Preisspirale nach oben getrieben!
Ich sag euch, die wollen uns Fans verarschen!
Die Preisspirale haben vor allem die Agenten und Spieler hochgetrieben. Die Manager haben aber zähneknirschend immer zugesagt. Aber die manager haben sicher nicht freiwillig so hohe Angebote gemacht, sondern weil sie dazu gezwungen waren.
Es gibt gute und schlechte GM's. Die Schlechten lassen sich zwingen, die Guten nicht. So einfach ist das  :D: besonders die Kombination schlechter GM mit doofem Besitzer  :lachen:

Gast

ZitatMarvel schrieb am 10.01.2005 17:22Das ist ein ganz normales wirtschaftlichers Prinzip. Wenn man einen guten Mann von einer anderen Firma haben will, muss man ihm mehr bieten als er dort bekommt. So läuft das auch in der NHL. Ist der Mann aber in seiner Firma zufrieden, wird er auf mehr Geld scheißen. Oder die Firma muss ihm ebenfalls mehr bieten. So funktioniert unsere Wirtschaft. Und man kann einer Firma wohl schlecht vorwerfen, dass sie ihre Möglichkeiten nutzt. Die Spieler sind mindestens genau so daran beteiligt. Würden sie nicht gleich mit Dollarzeichen in den Augen und heraushängender Zunge dort hinrennen wo man mit ein paar Scheinen mehr wedelt, wäre die ganze Situation nie so weit gekommen. Aber die Spieler kriegen den hals nunmal nie voll. Sie nehmen natülich lieber 10 Mio als 6 Mio, denn mit 6 Mio lebt es sich ja nicht so gut...
Das Problem ist ja auch nur, dass die Clubs anscheinend oder angeblich mehr Geld ausgeben als sie überhaupt haben.

Da sehe ich dann die Schuld eindeutig bei den Eigentümern und deren GM's. Ich kann mir ja auch kein neues Auto kaufen wenn ich das Geld nicht habe oder ich begebe mich in den finanziellen Ruin. Das nenne ich auch wirtschaftliches Prinzip.

Die Salarycap soll also quasi die Eigentümer vor ihrer eigenen Dummheit schützen.

ps: 4 mio. sind für einen Spieler auch wesentlich mehr als für einen Eigentümer, denn die sind im Vergleich zu den Spielern wirklich reich und haben ihr Geld mit ganz anderen Geschäften erwirtschaftet. So viel zum Thema den Hals nicht voll kriegen. Ist auf jeden Fall ein "unehrenhafter" Krieg der Millionäre gegen Billionäre, was für eine Welt in der wir leben  :down:  :pillepalle:
Gebe dir Recht, dass alle Beteiligten irgendwie Schuld haben, für mich jedenfalls haben die Spieler etwas weniger an Schuld auf ihrem Konto  :augenzwinkern:



Gast

Wenigstens haben wir schonmal den Anfangszeitpunkt des Disasters festgemacht, der Lockout 1994!

Ab da an hat sich die NHL rasant angefangen in eine falsche Richtung zu entwickeln!

Auf einmal sind alle Beteiligten größenwahnsinnig geworden (SunBelt-Märkte, Expansions-Planungen, Bettman-Euphorie, Campbell und Wales wurden 1993 abgeschafft und zu East und West, Manager fingen an sich selbst mit Angeboten zu bekriegen)!

Ich sag Euch, es hätte alles so bleiben müssen und wir hätten heuer höchstwahrscheinlich eine Saison!

Aber so ist das, wenn man sich dem Ami-Markt öffnet, dann kann man die Planungssicherheit und traditionelle Werte in den Wind schreiben!

Übrigens finde ich Verträgs-Angebote von über 2 Jahren für fahrlässig und dumm!
Das macht die Spieler faul und träge und passt nicht zum aktuellem Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Vertragsgefüge!

Lucky Luke :heul:  :finger:  :pillepalle:

Marvel

Zitat... aber es muss wirtschaftlich rentabel sein ... wenn du 100'000 Trikots verkaufst, rendiert das alle Mal ...

Deshalb kriegen ja auch nur in Teams die es sich leisten können Spieler so hohe Gehälter!  Und man kann diesen Teams ja nicht vorwerfen, dass sie mehr Geld zur Verfügung haben...


ZitatWenn man sich die meisten Spieler mala nguckt deren Leistungen nciht ihren Gehältern entsprechen so muß man sich schnell eingestehen das die meistne nciht zum Schiedsgericht gingen sondern das angebot einfach so von einem NHL Team kamen.
Das ist ein ganz normales wirtschaftlichers Prinzip. Wenn man einen guten Mann von einer anderen Firma haben will, muss man ihm mehr bieten als er dort bekommt. So läuft das auch in der NHL. Ist der Mann aber in seiner Firma zufrieden, wird er auf mehr Geld scheißen. Oder die Firma muss ihm ebenfalls mehr bieten. So funktioniert unsere Wirtschaft. Und man kann einer Firma wohl schlecht vorwerfen, dass sie ihre Möglichkeiten nutzt. Die Spieler sind mindestens genau so daran beteiligt. Würden sie nicht gleich mit Dollarzeichen in den Augen und heraushängender Zunge dort hinrennen wo man mit ein paar Scheinen mehr wedelt, wäre die ganze Situation nie so weit gekommen. Aber die Spieler kriegen den hals nunmal nie voll. Sie nehmen natülich lieber 10 Mio als 6 Mio, denn mit 6 Mio lebt es sich ja nicht so gut...

Ebenso ist es mit dem UFA Markt. Will man einen bestimmten Spieler unbedingt haben, muss man mehr bieten als die Konkurrenten. In unserer Manager Liga kann man das wunderbar sehen. Alle die hier immer schreien wegen zu hoher Gehälter und dummen GMs tun in unserer Manager Liga genau das gleiche wie die Manager in der NHL. Ist immer wieder lustig zu sehen, dass jeder sofort alle seine Einwänder vergisst, so bald er selbst die finanziellen Mittel hat! :D:

Es ist mit der Gehaltsspirale genau so wie mit dem Lockout. Alle alle Beteiligten sind schuld an der Situation!

Gast

ZitatStimmt! Die Besitzer hätten strikt "Nein" zu gewissen Forderungen sagen sollen und hätten dann eben auf bestimmte Spieler verzichten müssen... ist ja alles kein Problem! Wer braucht schon einen Forsberg, Jagr oder Sakic? Dummerweise gibt es da aber noch ein paar Agenten, die mehr verdinen wenn ihr Spieler mehr verdient. Also holen die Agenten so viel raus wie sie nur können... Wer hat dann am Ende Schuld?


Woraus folgt das 90% der Jagrs udn Forsbergs früher oder Später eh wieder angekrochen kommen währen. Da man in der NHL dann immer noch mehr verdeinen kann als in den meisten Europäischen Ligen. Und das gilt auch für die Agenten.

Außerdem war nach dem LO 94 alles in Butter soalnge bsi die Rangers einem RFA Names Joe Sakic ein angebot gemacht haben das wohl neimand der hier anwesenden ausgeschalgen hätte (ich beuapte jetzte infach mal wer jetzt nein sagt der lügt). 1 Jahr Später ham die Canes sich daran dann ein Beispiel genommen und versucht Fedorov auf ähnliche art und weiße von den Red Wings loszueisen. Kariya und Lindros gab es auch noch.
Wenn man sich die meisten Spieler mala nguckt deren Leistungen nciht ihren Gehältern entsprechen so muß man sich schnell eingestehen das die meistne nciht zum Schiedsgericht gingen sondern das angebot einfach so von einem NHL Team kamen.

Bestes Beispiel Jagr was hätte der den eurer Meinung nach tuen sollen ? zu 89 Millionen Dollar NEIN sagen? Die Caps wollten Hockey in Washington Populär machen mit einem Superstar und einem Team das um den Cup mitspielen kann. Hat halt nciht geklappt selber Schuld.
Sicherlich mag Jagr ein wenig sehr aufs Finanzielle achten aber ...hey leute der Mann hat sosnt alles erreicht 2 Mal Stanley Cup Sieger mehrmals Topscorer, MVP, eienr der besten Spieler auf seiner Position die es jemals gegeben hat was soll den Mann ncoh interesieren außer Geld? OK er könnte imemr 1 Jahres Verträge unterschreiben von Team zu Tam wechseln und versuchen in 10 Jahren 11 mal den Cup zu gewinnen oder so ähnlich ;D aber wer macht das schon.

Gast

ZitatNicht wirklich, denn auch beim Lockout 1994/95 waren Spieler und Gewerkschaft nicht gerade entgegenkommend und hatten knallharte Forderungen. Und um zu vermeiden was diesmla Realität wird machte die Liga Zugeständnisse die sie eigentlich nicht wollte...

Ja, das habe ich vergessen zu erwähnen, klar habe sie nur Zugeständnisse gemacht um die Season zu retten, nur, wären sie wohl besser stur geblieben und hätten so ein Example statuirt .... ich behaupte, dass die NHLPA heute kleiner Brötchen backen würde, wenn die Liga glaubwürdig wäre ...  :down:

ZitatStimmt! Die Besitzer hätten strikt "Nein" zu gewissen Forderungen sagen sollen und hätten dann eben auf bestimmte Spieler verzichten müssen... ist ja alles kein Problem! Wer braucht schon einen Forsberg, Jagr oder Sakic? Dummerweise gibt es da aber noch ein paar Agenten, die mehr verdinen wenn ihr Spieler mehr verdient. Also holen die Agenten so viel raus wie sie nur können... Wer hat dann am Ende Schuld?

Das die Agenten Abzocker sind, bestreite ich ja gar nicht ..  :augenzwinkern:
Nur mal im Ernst haben Sakic oder Forsberg bei den Nordiques auch 10 Mio verdient? Ich denke nicht ... und sie haben trotzdem gute Leistungen erbracht. Du kannst einem Spieler schon 10 Mio pro Season in den Arsch blasen, der muss nicht mal gut spielen ... aber es muss wirtschaftlich rentabel sein ... wenn du 100'000 Trikots verkaufst, rendiert das alle Mal ...

siehe Real Madrid im Fussball

Marvel

ZitatDa man bei der letzten Aushandlung des CBA echt einfach den einten oder anderen Kompromiss zuviel eingegangen ist ..... sie hätten es damals in der Hand gehabt, die Entwicklung der Gehälter ein wenig einzubremsen ...
Nicht wirklich, denn auch beim Lockout 1994/95 waren Spieler und Gewerkschaft nicht gerade entgegenkommend und hatten knallharte Forderungen. Und um zu vermeiden was diesmla Realität wird machte die Liga Zugeständnisse die sie eigentlich nicht wollte...

Zitat... und von den Ownern will ich sowieso kein Gejammer hören ... die haben die hochdotierten Verträge doch erst möglich gemacht ........
Stimmt! Die Besitzer hätten strikt "Nein" zu gewissen Forderungen sagen sollen und hätten dann eben auf bestimmte Spieler verzichten müssen... ist ja alles kein Problem! Wer braucht schon einen Forsberg, Jagr oder Sakic? Dummerweise gibt es da aber noch ein paar Agenten, die mehr verdinen wenn ihr Spieler mehr verdient. Also holen die Agenten so viel raus wie sie nur können... Wer hat dann am Ende Schuld?

Gast

Ich glaube die Arroganz und Ignoranz von Mr. Guerin ist nicht zu übertreffen ...  :effe:

aber ich wollte damit sagen, dass auch die Haltung der Liga, die ganze Misere mit den Spielergehältern auf die NHLPA und die Agenten zu schieben nicht von Intelligenz spricht ...

Da man bei der letzten Aushandlung des CBA echt einfach den einten oder anderen Kompromiss zuviel eingegangen ist ..... sie hätten es damals in der Hand gehabt, die Entwicklung der Gehälter ein wenig einzubremsen ...  :down:

... und von den Ownern will ich sowieso kein Gejammer hören ... die haben die hochdotierten Verträge doch erst möglich gemacht ........  :popo:

Der Sucker schlecht hin ist für mich Goodenow & Saskin & Friends .... die verarschen hier wohl alle ... die vertreten nicht die Interessen der Spieler sonder ihre eigenen Interessen ... pfui